Ratgeber · Technologie-Entscheid

Website ohne WordPress.
Oft die bessere Wahl.

WordPress treibt einen grossen Teil des Internets an, und genau das ist auch sein grösstes Problem. Hier erfährst du, was WordPress gut kann, wo es in der Praxis hakt und warum sauberes HTML, CSS und JavaScript oft die stabilere Alternative ist.

Kein Update-Zwang
Kein Plugin-Risiko
Läuft in 5 Jahren noch
Kurz & knapp im Vergleich
Update-PflichtWordPress: laufend · StarterKit: keine
Plugin-AbhängigkeitWordPress: hoch · StarterKit: keine
AngriffsflächeWordPress: Core + Plugins + DB
StarterKit-AngriffsflächeMinimal, keine Datenbank
Vereinfachte Gegenüberstellung. Details und Grenzfälle weiter unten im Artikel.
0
Plugin-Updates nötig
0
Datenbank zu hacken
5+
Jahre stabil ohne Pflege
1
Entwickler als Ansprechpartner

Was WordPress gut kann.

WordPress ist nicht grundlos das meistgenutzte CMS der Welt. Bevor es um die Probleme geht, das Faire zuerst.

Kostenlos & Open Source

Die Software selbst kostet nichts. Wer Zeit statt Geld investieren will, kommt ohne Lizenzkosten an den Start.

Riesiges Plugin-Ökosystem

Für fast jede Anforderung gibt es ein fertiges Plugin, von Mitgliederverwaltung bis Shop-Funktion.

Viele Entwickler verfügbar

Weil so viele Seiten damit laufen, findet man leicht jemanden, der sich auskennt, weltweit.

Stark bei grossen Redaktionen

Wenn mehrere Autoren täglich neue Beiträge veröffentlichen, spielt das eingebaute Redaktionssystem seine Stärken aus. Für eine klassische KMU-Website mit ein paar festen Seiten ist dieser Vorteil meist irrelevant.

Wo es hakt.

Was auf dem Papier gut aussieht, wird im Alltag schnell zum Zeitfresser oder Sicherheitsrisiko.

Update-Pflicht ohne Ende

Core, Theme und jedes einzelne Plugin müssen laufend aktualisiert werden. Ein verpasstes Update ist oft der Anfang eines Problems.

Beliebtes Angriffsziel

Weil WordPress so verbreitet ist, ist es auch das meistattackierte CMS. Die grösste Schwachstelle: veraltete Plugins und Themes.

Plugin-Abhängigkeit

Selbst Basis-Funktionen laufen oft über Drittanbieter-Plugins. Jedes zusätzliche Plugin ist ein zusätzliches Risiko und eine mögliche Fehlerquelle bei Updates.

Langsamer mit jedem Plugin

Jedes Plugin lädt eigenen Code nach. Je mehr installiert sind, desto langsamer die Seite, was sich direkt auf SEO und Absprungrate auswirkt.

Abhängig von der Datenbank

Alle Inhalte liegen in einer Datenbank. Geht die kaputt oder wird sie kompromittiert, steht die ganze Website still.

Theme-Updates brechen Layout

Ein Theme-Update kann bestehende Anpassungen zerstören. Wer nicht regelmässig testet, merkt es oft erst, wenn Kunden sich melden.

Sauberes HTML, CSS und JavaScript.

Kein CMS, keine Datenbank, kein Plugin-Layer dazwischen. Nur der Code, der die Seite tatsächlich ausliefert.

Was das konkret bedeutet

  • Keine Datenbank, die gehackt oder korrumpiert werden kann.
  • Keine Plugin-Updates, die etwas anderes zerstören.
  • Schlanker Code lädt von Haus aus schnell, ganz ohne Caching-Plugin.
  • Weniger bewegliche Teile heisst weniger, das kaputtgehen kann.
  • Läuft technisch auch in fünf Jahren noch, ohne dass jemand eingreifen muss.

Der ehrliche Trade-off

  • Du kannst nicht selbst eben schnell ein neues Plugin installieren.
  • Strukturelle Änderungen laufen über den Entwickler, nicht per Klick.
  • Für Inhalte gibt es Edit., dein eigenes CMS im All-in.-Abo, ganz ohne Code.
  • Wer täglich neue Beiträge von mehreren Autoren braucht, ist mit WordPress oft besser bedient.

Wann WordPress trotzdem die richtige Wahl ist.

Keine Technologie ist für jeden Fall die beste. Vier Situationen, in denen WordPress sinnvoll bleibt.

Grosse Redaktionen

Mehrere Autoren, tägliche Beiträge, Freigabe-Workflows: das eingebaute Redaktionssystem von WordPress ist dafür gemacht.

Communities & Foren

Wer eine aktive Nutzer-Community mit Diskussionsforum betreiben will, findet dafür etablierte WordPress-Plugins.

Sehr spezifische Nischen-Plugins

Für hochspezialisierte Anforderungen ohne schlanke Alternative kann ein passendes Plugin schneller zum Ziel führen.

Eigenes IT-Team vorhanden

Wenn intern jemand Updates, Backups und Sicherheit aktiv managt, entfällt das grösste Risiko von WordPress.

WordPress vs. sauberes HTML/CSS/JS.

KriteriumWordPress (selbst verwaltet)WordPress (mit Wartungsvertrag)StarterKit
Update-Aufwand Laufend, in deiner Verantwortung Laufend, von der Agentur übernommen Keiner, es gibt nichts zu aktualisieren
Sicherheitsrisiko Hoch bei veralteten Plugins Reduziert, aber weiter vorhanden Minimal, keine Datenbank, keine Plugins
Ladezeit Abhängig von Plugin-Anzahl Optimiert, aber begrenzt Schlank von Haus aus
Laufende Kosten Deine Zeit oder Stundenlohn Wartungsvertrag, meist monatlich Optional Care. für CHF 99.–/Mt.
Am besten für Technisch versierte Selbstverwalter Grosse Redaktionen mit Budget KMU, die Ruhe statt Wartungsstress wollen

Was das StarterKit konkret kostet: alle Preise im Detail →

Bereit für weniger Wartungsstress?

Kein WordPress.
Kein Plugin-Chaos.

Im Konfigurator siehst du live, welches Paket zu deinem Vorhaben passt. Erstgespräch (30 Min.) ist kostenlos.