WordPress treibt einen grossen Teil des Internets an, und genau das ist auch sein grösstes Problem. Hier erfährst du, was WordPress gut kann, wo es in der Praxis hakt und warum sauberes HTML, CSS und JavaScript oft die stabilere Alternative ist.
WordPress ist nicht grundlos das meistgenutzte CMS der Welt. Bevor es um die Probleme geht, das Faire zuerst.
Die Software selbst kostet nichts. Wer Zeit statt Geld investieren will, kommt ohne Lizenzkosten an den Start.
Für fast jede Anforderung gibt es ein fertiges Plugin, von Mitgliederverwaltung bis Shop-Funktion.
Weil so viele Seiten damit laufen, findet man leicht jemanden, der sich auskennt, weltweit.
Wenn mehrere Autoren täglich neue Beiträge veröffentlichen, spielt das eingebaute Redaktionssystem seine Stärken aus. Für eine klassische KMU-Website mit ein paar festen Seiten ist dieser Vorteil meist irrelevant.
Was auf dem Papier gut aussieht, wird im Alltag schnell zum Zeitfresser oder Sicherheitsrisiko.
Core, Theme und jedes einzelne Plugin müssen laufend aktualisiert werden. Ein verpasstes Update ist oft der Anfang eines Problems.
Weil WordPress so verbreitet ist, ist es auch das meistattackierte CMS. Die grösste Schwachstelle: veraltete Plugins und Themes.
Selbst Basis-Funktionen laufen oft über Drittanbieter-Plugins. Jedes zusätzliche Plugin ist ein zusätzliches Risiko und eine mögliche Fehlerquelle bei Updates.
Jedes Plugin lädt eigenen Code nach. Je mehr installiert sind, desto langsamer die Seite, was sich direkt auf SEO und Absprungrate auswirkt.
Alle Inhalte liegen in einer Datenbank. Geht die kaputt oder wird sie kompromittiert, steht die ganze Website still.
Ein Theme-Update kann bestehende Anpassungen zerstören. Wer nicht regelmässig testet, merkt es oft erst, wenn Kunden sich melden.
Kein CMS, keine Datenbank, kein Plugin-Layer dazwischen. Nur der Code, der die Seite tatsächlich ausliefert.
Keine Technologie ist für jeden Fall die beste. Vier Situationen, in denen WordPress sinnvoll bleibt.
Mehrere Autoren, tägliche Beiträge, Freigabe-Workflows: das eingebaute Redaktionssystem von WordPress ist dafür gemacht.
Wer eine aktive Nutzer-Community mit Diskussionsforum betreiben will, findet dafür etablierte WordPress-Plugins.
Für hochspezialisierte Anforderungen ohne schlanke Alternative kann ein passendes Plugin schneller zum Ziel führen.
Wenn intern jemand Updates, Backups und Sicherheit aktiv managt, entfällt das grösste Risiko von WordPress.
| Kriterium | WordPress (selbst verwaltet) | WordPress (mit Wartungsvertrag) | StarterKit |
|---|---|---|---|
| Update-Aufwand | Laufend, in deiner Verantwortung | Laufend, von der Agentur übernommen | Keiner, es gibt nichts zu aktualisieren |
| Sicherheitsrisiko | Hoch bei veralteten Plugins | Reduziert, aber weiter vorhanden | Minimal, keine Datenbank, keine Plugins |
| Ladezeit | Abhängig von Plugin-Anzahl | Optimiert, aber begrenzt | Schlank von Haus aus |
| Laufende Kosten | Deine Zeit oder Stundenlohn | Wartungsvertrag, meist monatlich | Optional Care. für CHF 99.–/Mt. |
| Am besten für | Technisch versierte Selbstverwalter | Grosse Redaktionen mit Budget | KMU, die Ruhe statt Wartungsstress wollen |
Was das StarterKit konkret kostet: alle Preise im Detail →
Im Konfigurator siehst du live, welches Paket zu deinem Vorhaben passt. Erstgespräch (30 Min.) ist kostenlos.